Liebster Award II

Hallo ihr Lieben,

wenn ihr schon längere zeit meinem Blog folgt, dann wisst ihr vermutlich, was der Liebster Award ist. Falls ihr davon noch nie gehört habt – der Liebster Award, das ist ein Award den sich Blogger untereinander verleihen um sich dadurch gegenseitig besser kennenzulernen, sich zu vernetzen und tolle neue Blogs zu entdecken!

Eigentlich ist es also eine wirklich schöne Sache und mir gefällt besonders gut, Details aus den Leben der anderen Blogger zu erfahren und einen kleinen Eindruck zu erhalten, wer die Person hinter den ganzen Rezepten, Bildern und Geschichten ist!

Auch ich bin bereits für den Liebster Award nominiert worden und habe bereits einen Beitrag Liebster Award dazu verfasst! 🙂  Zu meinen Fragen 🙂

Homemade Müsliriegel

Wer gerne mal zwischendurch was Kleines zum Essen hat, sei es auf der Arbeit, in der Uni, vorm Sport oder auch zu Hause, der sollte jetzt unbedingt weiterlesen! 😉 Meine Müsliriegel sind ganz schnell gemacht und müssen nicht einmal gebacken werden. Außerdem braucht man nur ganz wenige Zutaten uuuuuund sie sind viel gesünder als die Mitschnitte oder die halbe Tafel Schokolade! Nicht zuletzt finde ich sie wirklich lecker (das ist vielleicht das schlechte an den Müsliriegel, Suchtfaktor pur 😀 ) und dass, obwohl ich nie besonders großer Fan von irgendwelchen Müsli-Riegeln war. Hier geht’s weiter!!

To see the Light of Day

Hey Guys,

heute ist der Tag meines ersten Blogeintrages! Das ist total aufregend! Ab jetzt hab auch ich die Möglichkeit meine Rezepte, Gedanken, Ideen und Erzählungen mit Euch wundervollen Lesern zu teilen! Das ist ja beinah wie ein eigenes Buch!!! In meinem About Me könnt ihr bereits lesen, wer ich bin, was ich mache und vor allem das Wichtigste, von was handelt mein Blog. Deswegen verzichte ich hier auf weitere Vorstellungen und erzähle euch stattdessen, wie ich „hinter den Herd“ gekommen bin. Ich bin 21 und von vielen meiner Freunde bekomme ich immer wieder zu hören, sie könnten nicht verstehen, wie ich die Geduld und die Lust hätte, so regelmäßig zu kochen. Tatsächlich ist das auch nicht immer leicht. Angefangen hat alles vor circa zwei Jahren. Damals hatte ich gerade mein Abitur bestanden und statt mich direkt wieder in eine schulähnliche Situation mit Lernstress und Unterricht zu begeben und zu studieren, zog ich erstmal eine Zeit lang hinaus in die Welt. Da ich ebenfalls schrecklich gerne tanze, mit besondere Vorliebe Tango, und mich auch die entsprechende Musik fasziniert, wollte ich unbedingt nach Argentinien, das Geburtsland des Tangos, zum Tanzen, zum Spanisch lernen und um eine Auszeit von dem deutschen Alltag zu nehmen. Im Endeffekt verbrachte ich fünf Monate in dem wunderschönen Barcelona und vier Monate en mi querido Buenos Aires. Zu Hause musste ich nie kochen, wenn ich von der Schule kam, war das Essen in der Regel fertig. Dadurch habe ich nie gelernt, zu kochen, schon allein nicht, weil einfach kein Grund dazu bestand! Mama’s Essen hat schließlich immer geschmeckt, war gesund und abwechslungsreich. Und da stand ich nun im fremden Land, ohne mich je selbst versorgt zu haben! Natürlich war ich viel in den verschiedensten Restaurants mit anderen Reisenden, aber sieben Tage die Woche essen gehen wäre schließlich doch etwa viel gewesen 😉 Und so kam es, dass ich angefangen habe, zu kochen. Zunächst habe ich mit ganz einfachen Dingen begonnen, ein bisschen rantasten war nötig. Aber schnell habe ich gemerkt, wie viel Spaß ich am Kochen habe und daran, Lebensmittel einzukaufen und in die verschiedensten Rezeptkreationen umzuwandeln. Tatsächlich hatte ich das Glück, dass mir Vieles auf Anhieb (wenn auch mit einigem Zeitaufwand) gelungen ist. Und in meiner WG in Buenos Aires habe ich schnell für meine Mitbewohner mitgekocht, die mein Essen gerne gegessen haben (dafür wurde mir dann bisweilen Frühstück gemacht, das war eine weitere positive Seite des Kochens 😉 ). Schließlich fingen Einige an, meine Rezepte aus dem Kopf heraus nachzukochen, wenn ich nicht zu Hause war, das war unglaublich! Und somit kann ich heute sagen, dass in dieser Zeit meine Leidenschaft zu kochen das Licht der Welt erblickt hat. Als ich wieder nach Deutschland kam, lebte ich ein paar Monate wieder bei meinen Eltern, bis ich meine eigene Wohnung gefunden hatte. Erst nach meinem Umzug und dem Beginn meines Studiums habe ich wieder den Kochlöffel in die Hand genommen. Nur weil Mama nicht mehr kocht, kann man sich doch nicht plötzlich schlechter ernähren! Einerseits ist schließlich eine ausgewogene Ernährung wichtig, welche mit täglicher Pasta mit Ketchup oder Lieferservice-/Tiefkühlpizza einfach nicht gegeben ist, andererseits gibt es so viele, unglaublich tolle Lebensmittel, Rezepte, Speisen und Köstlichkeiten für die man in seinem ganzen Leben kaum Zeit hat, alle auszuprobieren. Da kann man doch nicht einfach sein ganzes Studentenleben verschenken, nur weil es vielleicht bequemer ist, die Pizza kommen zu lassen, oder? Und für alle die jetzt aufschreien, es würde sich aber nun mal nicht lohnen, nur für eine Person zu kochen: Ich wohne alleine! Und für mich ist es gar kein Problem! Viele Sachen kann man für zwei, oder sogar für drei Tage kochen und einfach im Kühlschrank aufheben und nochmal aufwärmen (ich habe übrigens keine Mikrowelle!). Dann muss man auch nicht mal jeden Tag kochen und kann sich trotzdem gut ernähren. Viele andere Rezepte kann man auch einfach in kleinen Portionen kochen oder eben einfach mal Freunde oder Nachbarn zum Essen einladen 😉 Sollte man nur kleine Mengen von verderblichen Lebensmittel verbrauchen, kann man beispielsweise direkt oder (je nach Lebensmittel) am nächsten Tag, eine andere Mahlzeit daraus zaubern, so muss man möglichst wenig wegschmeißen.

Trotzdem möchte ich nicht sagen, dass ich jeden Tag koche. Ich gehe ebenso gerne in Restaurants, bestelle ab und zu meine Lieferservice-Pizza oder esse auch nur Joghurt, Müsli oder ein Brötchen mit Käse 😉 Ich habe auch nicht jeden Tag soviel Hunger, dass sich Kochen lohnt, besonders wenn ich vielleicht schon in der Uni das ein oder andere Sandwich oder den Schokodonut gegessen habe 😛

Alles in allem wisst ihr jetzt, wie ich ans Kochen gekommen bin und was ich über tägliche Ernährung denke. Wichtig wäre vielleicht noch, dass ich weder vegetarisch noch vegan lebe und auch nicht irgendeiner LowCarb oder Paleo-Diät folge! Trotzdem kann es sein, dass ihr regelmäßig über vegetarische Gerichte stolpert oder ein Rezept der ein oder anderen Ernährungskonzepte findet. Wie gesagt – ich bin offen für alles und probiere gerne die verschiedensten Dinge aus!

Hiermit ist mein neuer Blog geboren!

Eure Isa ❤