Feuriger Linseneintopf

Winterzeit ist Eintopfzeit! Wann passt eine Portion warmen, cremigen Eintopfes besser als wenn es draußen kalt ist, der Nebel in den Straßen liegt und sich die Dunkelheit schon am Nachmittag über den Häusern breitmacht. Da möchte ich es gerne gemütlich haben, mit viel Kerzenschein, einem guten Buch und einem Abendessen, dass die Kälte verdrängt und eine wohlige Wärme verbreitet. Am besten dazu noch der Duft frisch gebackener Weihnachtsplätzchen und die Wohlfühlatmospähre ist geschaffen, die ganze Familie fühlt sich gut!

Linsen sind ja eher ein alter Hut. Ich kenne sie ursprünglich von der Linsensuppe, die es früher bei Oma gab. Inzwischen sind die Linsen ein fester Bestandteil meiner Küche und werden vielfältig eingesetzt. Zum Beispiel in einem tollen Hähnchen-Curry mit roten Linsen. Wenn man mal genau hinschaut, wird man sehen: Linsen sind kleine Powerpakete! Sie haben einen hohen Gehalt wichtiger Nährstoffe sind wegen des immensen Anteils pflanzlicher Proteine eine hervorragende Grundlage für alle Vegetarier und Veganer. Damit den Linsen ein bisschen Feuer unter dem Hintern gemacht wird, kommt eine ordentliche Portion Chili mit in den Eintopf hinein – auch das sorgt für herrliche Wärme 😉

Außerdem braucht man für meinen Linseneintopf kaum Lebensmittel – für mich ist es also eher ein „mein-Kühlschrank-ist-mal-wieder-leer-und-ich-hab-keine-Zeit-einzukaufen“-Rezept. Linsen habe ich meistens im Vorrat. Und dann hat es mir so gut geschmeckt, dass es den Linseneintopf letzte Woche gab und diese Woche direkt wieder!

Ihr braucht für 2 Portionen:

  • 100 g Beluga-Linsen
  • 100 g Tellerlinsen
  • 1 Paprika (gelb oder orange)
  • 400 g gestückelte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 kleine Chili
  • 1 kleine Zwiebel oder 1/2 große
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • Zimt
  • Kreuzkümmel
  • Cayennepfeffer

 

Hacke als erstes Zwiebel und Knoblauch klein. Wasche die Paprika und schneide sie in kleine Würfel. Entkerne die Chilischote und hacke sie sehr fein.

Gib alle Zutaten mit den Linsen außer den Gewürzen in einen großen Topf. Gib noch etwa 300 ml Wasser hinzu und bringe alles zusammen zum kochen. Drehe dann die Temperatur weit herunter und lasse den Eintopf mindestens 40 Minuten schmoren. Am besten probierst du dann mal, ob die Linsen gar sind. Bei Bedarf gib noch etwas Wasser hinzu und köchel den Eintopf so lange weiter, bis die Linsen deinen bevorzugten Garpunkt haben. Zum Schluss schmecke mit den Gewürzen ab! Sei vorsichtig mit dem Zimt 🙂

Du siehst, das Gericht braucht kaum Aufmerksamkeit und bereitet sich quasi von selbst zu! Es eignet sich auch wunderbar als Lunch to Go 😉

Wenn du noch mehr mit Linsen essen möchtest, habe ich noch einen wunderbaren Linsen-Granatapfelsalat oder einen Linsen-Couscous-Salat mit Orangendressing!

Lass es dir schmecken und genieße die kalten Wintertage!

Eure Isa ❤

Liebster Award II

Hallo ihr Lieben,

wenn ihr schon längere zeit meinem Blog folgt, dann wisst ihr vermutlich, was der Liebster Award ist. Falls ihr davon noch nie gehört habt – der Liebster Award, das ist ein Award den sich Blogger untereinander verleihen um sich dadurch gegenseitig besser kennenzulernen, sich zu vernetzen und tolle neue Blogs zu entdecken!

Eigentlich ist es also eine wirklich schöne Sache und mir gefällt besonders gut, Details aus den Leben der anderen Blogger zu erfahren und einen kleinen Eindruck zu erhalten, wer die Person hinter den ganzen Rezepten, Bildern und Geschichten ist!

Auch ich bin bereits für den Liebster Award nominiert worden und habe bereits einen Beitrag Liebster Award dazu verfasst! 🙂  Zu meinen Fragen 🙂

Polenta mit Rosenkohl

Der Winter bringt den Kohl vom Feld in die Küchen, da ist der Rosenkohl nur einer der vielen Kohlarten! Ich esse unheimlich gerne Kohl, nur der Rosenkohl war mir immer suspekt, wie Du ja bereits letzte Woche in meinem Beitrag zur Rosenkohl-Pasta lesen konntest. Umso mehr muss ich dem jetzt entgegensteuern und die Vorteile des Rosenkohls an die Oberfläche bringen! 🙂

Meine Pasta mit Rosenkohl war schon eine wunderbare Möglichkeit, den von vielen gehassten Kohl neu zu kombinieren. Für eine tolle Beilage, oder einen lecker gesunden Snack hätte ich wunderbar gebackenen Rosenkohl im Angebot. Und wer sich immer noch nicht satt gesehen gegessen hat, für den habe ich hier noch ein super leckeres drittes Rosenkohl Rezept! Dazu habe ich wunderbar cremige Polenta gekocht und diese mit Rosenkohl und anderen Leckereien im Backofen überbacken! Zum Rezept 🙂

Rosenkohl-Pasta mit Petersilie

Einst gab es einmal ein kleines Mädchen. Um genau zu sein, waren es sogar zwei, zwei kleine süße Prinzessinnen. Sie liebten es, den ganzen Tag zusammen zu spielen. Sie verkleideten sich mit wunderschönen Stoffen, kleideten ihre Barbies an und wieder aus und und und…. Ihre Tage waren stets schön, und an den Wochenenden war es sogar noch schöner, denn da konnten Mama und Papa beide mit ihren kleinen Prinzessinnen spielen. Jeden Abend gab es wunderbare Speisen, von Mama (und manchmal vielleicht auch von Papa) gekocht und liebevoll angerichtet. Dann duftete es im ganzen Haus und die Prinzessinnen freuten sich auf köstliche Nudeln, Fleisch oder auch Gemüse. Doch irgendwann muss jede Prinzessin lernen, dass das Leben nicht nur aus rosa Barbiekleidchen und Pasta Bolognese besteht. Und eines Tages war es soweit. Die Prinzessinnen ahnten schon früh, dass irgendetwas nicht so war, wie sie es kannten. Irgendetwas war anders, es war nur so eine Ahnung… Vielleicht war es der fremdartige Geruch, der aus der Küche strömte? Vielleicht war es die Aufregung, die Mama und Papa plötzlich erfasst hatte und die Art, wie sie voller Begeisterung über das bevorstehende Abendessen sprachen. Ja, was genau war es wohl..?Und dann plötzlich war es soweit. „Kinder, Essen ist fertig!“ erklang es aus der Küche und in freudiger Erwartung setzen sich die Prinzessinnen an den Tisch und ließen sich etwas ganz Unbekanntes, Neues, von Mama auf ihrem Teller servieren. Hier entlang!