Kürbis-Pudding-Kuchen

Hallo ihr Lieben,

ein neuer winterlicher (oder eher noch herbstlicher) Post als Nachtrag zu einem Kuchen, den ich vor ein paar Wochen gebacken habe! Jetzt ist die Kürbiszeit ja schon wieder out und langsam kommen weihnachtliche Gewürze und Zutaten in die Küche – wer jedoch doch noch mal einen Kürbis findet und noch ein paar Tage länger am Herbst festhalten möchte, bevor sich der Winter ihm bemächtigt, der sollte unbedingt noch einen Kürbispudding-Kuchen probieren. Oder natürlich das Rezept einfach für das nächste Jahr aufheben und dann gut gerüstet in die Kürbiszeit starten!

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Vom Aufwand her ist der Kuchen relativ schnell gemacht und er stellt auch keine großen Herausforderungen in der Küche da. Auch ungeübte Bäcker (wie ich) kriegen schnell ein leckeres Ergebnis hin! Das Besondere an dem Kuchen ist die Puddingschicht – er hat nicht etwa die Konsistenz wie beispielsweise ein Rübli-Kuchen, sondern besteht viel mehr aus drei verschiedenen Schichten: einem hauchdünnen Boden, einer dicken (leckeren) Puddingschicht und einer Kuchenschicht zu oberst. Dafür müsst ihr gar nichts besonderes machen, der Teig legt sich beim Backen automatisch in diesen drei Schichten ab!

 

Ihr braucht:

  • 4 Eier
  • etwas Salz
  • 150 g Puderzucker
  • 120 g zerlassene Butter
  • 120 g Mehl
  • 3 EL gemahlene Haselnüsse
  • 2 TL abgeriebene Orangenschale
  • 1 TL Zimt
  • 500 ml Haferdrink (oder normale Milch)
  • 1 TL Vanillepulver
  • 200 g Kürbispüree

 

Am besten beginnt ihr damit, das Kürbispüree vorzubereiten, dann kommt ihr später nicht in Zeitnot! Ich benutze den Hokkaidokürbis! Für 200 g Püree braucht ihr ungefähr einen halben Kürbis. Damit der Kürbis pürierbar wird, halbiere und entkerne ich ihn und lasse ihn dann bei etwa 180-200 Grad 30 Minuten im Backofen liegen – danach ist er richtig schön weich! Da ihr beim Hokkaido die Schale mitverarbeiten könnt, püriert ihr die weichen Kürbishälften im ganzen 🙂 Stellt euer Püree dann auf die Seite.

Während ihr wartet, dass der Kürbis weich gegart ist, könnt ihr natürlich auch schon mit den weiteren Backvorbereitungen weitermachen. Trennt dafür die Eier, stellt die Eigelbe zur Seite. Das Eiweiß schlagt ihr steif und lasst dabei am besten ein wenig Salz einrieseln. Stellt den Eischnee kühl!

Nehmt eine Backform und fettet und mehlt sie gut ein. Am besten eine quadratische oder runde. Wenn ihr (wie ich) nur eine Springform habt, könnt ihr auch auf fetten verzichten, da ihr sie unbedingt mit Backpapier auslegen solltet. Da der Teig sehr flüssig ist, könnte er sonst an den Kanten auslaufen.

Nehmt dann die Eigelbe und rührt sie mit dem Puderzucker hellcremig. Gebt die zerlassene Butter und 1 EL Wasser hinzu. Rührt zunächst Mehl, Nüsse, Orangenschale und Zimt unter. Anschließend auch die Milch oder die Milchalternative und den Vanillezucker. Als letztes mengt ihr das Kürbispüree unter.

Achtet darauf, dass euer Backofen jetzt langsam wieder auf ca 165 Grad Ober/Unterhitze abgekühlt ist, nachdem ihr ihn vorher für den Kürbis auf 200 Grad hochgeheizt habt!!!!

Zieht den kaltgestellten Eischnee zügig unter die Masse und verstreicht den Teig in der Backform!

Backt den Kuchen auf dem Kuchenblech für 45-50 Minuten auf mittlerer Schiene.

Lasst ihn anschließend auskühlen, bestäubt ihn vor dem Servieren mit Puderzucker und genießt ihn!!!

Tipp: Der Kuchen kann auch gut laktosefrei gebacken werden. Nehmt einfach laktosefreie Butter und haltet euch an den Haferdrink. Auch Nussallergiker können statt der Haselnüsse gemahlene Mandeln oder geröstete Kokosraspeln verwenden, sofern sie dies besser vertragen.

 

Guten Appetit,

Eure Isa ❤

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