Mandel-Granola

Guten Morgen, 

Wer hat noch nicht von dem neuen Frühstückshighlight aus den USA gehört? Granola ist eine Art gebackenes Müsli auf der Basis von Haferflocken und ist absolutes „IN-Food“ und wird auch von Stars und Bloggern gegessen. Seit ein paar Jahren schon haben die USA Granola für sich entdeckt und auch in Deutschland kann man es mehr und mehr in der Küche und auf zahlreichen Foodblogs finden. Natürlich kann man fertige Granolamischungen in den meisten Supermärkten kaufen – wenn man es allerdings zu Hause selbst herstellt, steht einem eine riesige Vielfalt an Zutaten zur Verfügung und jeder kann selbst entscheiden, was er gerne essen möchte. 

  

Ich stelle euch ein Basis-Rezept für Granola vor, lediglich mit Mandeln und Sonnenblumenkernen verfeinert. Wer es ein wenig aufwendiger möchte, kann natürlich alle möglichen Nüsse oder Kerne hinzufügen, Rosinen oder andere getrocknete Früchte, Kokoschips, Schokolade und alles was man an Gewürzen in der Küche finden kann 😊

Für das Mandel-Granola-Rezept braucht ihr:

  • 2 Tassen körnige Haferflocken
  • 1 Tasse Mandeln 
  • 1/2 Tasse Sonnenblumenkernen 
  • 1/3 Tasse braunen Zucker 
  • 1/3 Tasse Honig
  • 3 El Öl (z.B. Sonnenblumen- oder Kokosöl)
  • 1 Röhrchen Vanilleextrakt
  • Zimt

➡️ ergibt circa 4 Tassen Granola

Die Zubereitung ist ziemlich einfach, benötigt nur ein wenig Achtsamkeit wenn das Granola im Ofen ist – es darf ja nicht anbrennen!! 

Heizt zunächst den Backofen auf 190 Grad vor. 

Nehmt die Hälfte der Mandeln und gebt sie in einen Mixer oder hackt sie per Hand mit dem Zauberstab klein. Es ergibt eine beinah schon mehlige Konsistenz. Gebt die zerhackten Mandeln in eine Schüssel. Die andere Hälfte der Mandeln zerkleinert ihr jetzt mit dem Messer in grobe Stückchen. Gebt diese ebenfalls in die Schüssel. Dann einfach Sonnenblumenkernen, Haferflocken und braunen Zucker hinzugeben und alles gut vermischen. Mischt am besten direkt auch etwas Zimt mit ein! 

Honig und Öl gebt ihr in einen kleinen Topf und kocht beides zusammen unter Rühren kurz auf, sodass eine homogene Flüssigkeit entsteht. Gebt euch das Vanillearoma und ebenfalls ein bisschen Zimt hinzu und vermischt alles gut.! 

Am besten bereitet ihr jetzt ein Backblech vor und legt eine Schicht Backpapier darauf. 

Gebt dann die Honig-Masse in du Schüssel mit den trockenen Zutaten und vermischt alles so lange, bis die Hafermischung komplett mit dem Honig überzogen ist. Gebt die Masse dann direkt auf das Backblech und verteilt sie gut sodass sie eine dünne Schicht ergibt. 

Backt das Granola etwa 15 Minuten (schaut am besten regelmäßig in den Ofen, damit es nicht zu Braun wird und nehmt es lieber ein paar Minuten früher schon raus). Wendet das Granola einmal und backt es nochmal 5 bis 10 Minuten. Holt es aus dem Backofen und lasst es komplett abkühlen. Seine Festigkeit erlangt das Granola erst beim Abkühlen. Wenn es kalt genug ist, zerbröselt die Brocken mit der Hand oder einer Gabel, bis es so aussieht wie ihr es haben wollt!!! Meins ist leider an den Rändern etwas braun geworden, aber es schmeckt trotzdem super! 

 


 Esst es am besten mit Joghurt, Obst, einer normalen Müslimischung oder auch einfach so, wenn ihr nicht abwarten könnt 😉 ihr werdet sehen, dass es einfach so lecker schmeckt, dass ihr schon beim Backen naschen wollt 😀 

Guten Appetit und viel Spaß mit meinem Rezept! 

Eure Isa ❤️ 

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Salade Niçoise

Hey!

ich hoffe, euch allen geht es gut! Der Sommer hat sich ja leider wieder etwas verzogen, aber vielleicht freuen sich auch einige von euch, dass es draußen wieder etwas kühler ist. Ich finde es leider gar nicht schön 😦 Zwar wird es in der Wohnung nicht mehr so heiß, aber auch das nehme ich gerne für wenigstens ein paar Tage richtigen Sommer in Kauf!

Da es letzte Woche jedoch noch wirklich heiß war, hatte ich nicht so viel Lust, zu kochen. Da meine Wohnung nur ein Ein-Zimmer-Apartment ist, heizt sich leider die ganze Wohnung auf, wenn ich den Herd benutze. Da ich trotzdem was leckeres wollte und außerdem Besuch zum Lunch da war, habe ich noch einmal einen leckeren Salat gezaubert.

Da bei dem klassischen Salade Niçoise Thunfisch nicht fehlen darf, wird er schön salzig, das schmeckt super gut, wenn es draußen heiß ist! Und macht außerdem Durst und trinken ist schließlich auch sehr wichtig, bei den Temperaturen 😉

Zutaten:

  • 1 gelbe Paprika
  • 1/2 Salatgurke
  • 150g Prinzessbohnen
  • 4 große Tomaten
  • 1 Bund Radieschen
  • 200g Blattsalat (gemischt; z.B. Kopfsalat, Lollo Rosso, Frisee…)
  • 200g Thunfisch (in Wasser)
  • 50g schwarze Oliven ohne Kern (z.B. von Dittmann)
  • 4 hartgekochte Eier
  • 50g Sardellen
  • 2 EL Kapern
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Weißweinessig
  • 6 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Bereitet zunächst das Dressing vor! Dazu hackt ihr den Knoblauch so klein wie möglich in Würfel und vermengt ihn mit Weißweinessig und Olivenöl. Schmeckt mit Salz und Pfeffer ab und stellt das fertige Dressing auf die Seite.

Wascht und putzt die Bohnen und kocht sie anschließend circa fünf Minuten lang im Salzwasser, bis sie gar aber immer noch knackig sind. Gießt das Wasser ab und lasst die Bohnen abkühlen. Die Paprika entkernt ihr und schneidet sie dann in Streifen oder grobe Stückchen, je nach dem wie es euch besser gefällt. Die Gurke ebenfalls gut waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Tomaten in Spalten schneiden, sodass jede Tomate etwa acht Spalten ergibt. Eier schälen und ebenfalls in Spalten schneiden. Die Radieschen in feine Scheiben schneiden 🙂 Dann den Blattsalat waschen und putzen!

IMG_0009Richtet alle Zutaten auf einem Teller an! Gebt anschließend den Thunfisch darauf und dekoriert mit Oliven, Kapern und Sardellen. Vor dem Servieren zuletzt das Dressing darüber geben!

Guten Appetit !!

Eure Isa ❤

Sommerlicher Quinoasalat

Hallo ihr Lieben,

ist es nicht wunderschön, dass es endlich einmal richtig heiß draußen ist? Endlich haben wir wenigstens mal für eine kurze Zeit ein richtiges Sommergefühl!!! Ich finde das klasse, auch ein bisschen mehr Schwitzen nehme ich dafür gerne in Kauf 🙂 Leider habe ich keinen Balkon, aber ich versuche trotzdem, das tolle Wetter so gut wie möglich zu genießen.

Vielen geht es sicherlich ähnlich, dass sie bei so einer Wärme gar nicht so viel Hunger haben. Oder einfach nur Lust auf einen frischen, saftigen Salat haben. Und außerdem ist es nicht besonders angenehm, wenn man bei diesen Temperaturen auch noch in der Küche kocht und den Raum noch weiter aufheizt. Schließlich versuche ich ja schon, es möglichst kühl in der Wohnung zu halten ! Deswegen habe ich eine leckere Salatkombination für Euch heute, mit viel Gemüse und Frische. Durch Quinoa wird der Salat dann noch etwas reichhaltiger und macht gut satt und liefert außerdem viel Eiweiß, gesunder Mineralien, Vitamine und Nährstoffe wie Calcium und Eisen. Und das sogar in großer Menge, beinhaltet Quinoa zum Beispiel gut doppelt so viel Eisen wie Weizen. Mit einem frischen Basilikum-Honigsenf-Dressing erhält der Salat eine tolle Würze. Wenn dir das alles nicht genug ist und du noch weiter abtauchen möchte, in ferne exotische Länder, dann empfehle ich dir einmal den thailändischen Quinoasalat oder auch einen Quinoasalat mit Wassermelone und karamellisieren Erdnüssen

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Ihr braucht für den Salat:

  • 150g Quinoa (ich habe weißes Quinoa verwendet, reicht für gut 3 Portionen!)
  • 150g Champignons
  • Gurke
  • Cocktailtomaten
  • Avocado
  • Mais (Dose)
  • Kidneybohnen (Dose)
  • Karotten
  • Staudensellerie
  • Schalotten
  • etwas Zucker
  • Olivenöl
  • Fetakäse
  • Salz&Pfeffer

Ich empfehle, als allererstes den Quinoa vorzubereiten, damit er Zeit hat, bis zum Verzehr abzukühlen. Wascht das Quinoa im Sieb durch um Bitterstoffe zu entfernen. Nehmt also Quinoa und Wasser im Verhältnis 1 zu 2 und kochte es im Kochtopf mit einer Prise Salz auf. Wenn das Wasser zu kochen beginnt, dreht die Temperatur ganz niedrig, setzt den Deckel auf und lasst es etwa 15 Minuten weiter köcheln. Gießt danach das Wasser ab, braust Quinoa mit kaltem Wasser ab und lasst das Quinoa kaltwerden. Am besten bereitet ihr an dieser Stelle auch bereits das Dressing zu (s.u.) und gebt einen Teil des Dressings zu dem Quinoa, damit es gut durchziehen kann. Es gibt ihm einfach einen besseren Geschmack hinterher.

Dann nehmt ihr die Champignons, schneidet sie in dünne Scheiben und bratet sie mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer in der Pfanne schön an.

Die Schalotten ebenfalls klein schneiden, wobei es nicht nötig ist sie zu würfeln. Ihr könnt sie genauso gut in Ringen lassen. Lasst die nun ebenfalls in der Pfanne mit etwas Öl kurz braten und gebt dann etwa 1 TL Zucker in die Pfanne dazu und lasst die Schalotten mit dem Zucker ein paar weitere Minuten braten. Dadurch bekommen sie einen richtig lecker süßlichen Geschmack.

Gurken, Cocktailtomaten, Staudensellerie, Avocado und Karotten nun ganz nach belieben klein schneiden. Kidneybohnen und Mais abtropfen lassen und kalt abbrausen.

Alle Zutaten mit dem kalten Quinoa in eine Schüssel geben und gewürfelten Fetakäse darüber streuen.

Für das Basilikum-Honigsenf-Dressing braucht ihr:

  • 5 EL Olivenöl
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 4 El Honigsenf (zB. von Maille-Senf)
  • 3 EL frischgepressten Zitronensaft ( etwa 1/2 Zitrone)
  • 6 EL Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 8 Basilikumblätter
  • Salz&Pfeffer

Gebt alle Zutaten zusammen und vermischt sie, am besten püriert ihr sie mit dem Zauberstab! Schmeckt ab und fügt nach Bedarf von den verschiedenen Zutaten hinzu!

Lasst das Dressing ganz zum Schluss, erst beim Servieren, über den Salat laufen!

Wenn ihr den Salat am nächsten Tag noch essen möchtet, hebt die verschiedenen Zutaten EINZELN gut verschlossen im Kühlschrank auf 🙂

Viel Spaß damit und guten Appetit,

Eure Isa ❤

Zimt-Sirup

Hallo,
Hier kommt nun noch wie versprochen das Rezept zu meinem selbstgemachten Zimt-Sirup! Zu meinen Buttermilch-Chia-pancakes hat er super gut geschmeckt.

Der Zimt-Sirup ist KEIN Ahornsirup – er schmeckt also auch nicht so! Auch nicht wie Ahornsirup mit Zimt! Also seid nicht enttäuscht, wenn es nicht wie der typische, bekannte Sirup schmeckt 😉 Es lohnt sich aber, das Rezept mal auszuprobieren und Pancakes, Pfannekuchen & Co mal eine neue Geschmacksnote zu geben. Und erschreckt bitte auch nicht, bei der ungeheueren Menge Zucker, die ich verwendet habe – aber Sirup ist und war eben noch nie gesund und besteht auch wenn er nur selbst gekauft wird, hauptsächlich aus Zucker. Das macht ihn eben so lecker 😏
Ihr braucht:

1/5 Tasse weißen Zucker

1/5 Tasse braunen Zucker

1/5 TL Zimt (nach Bedarf ein bisschen mehr)

2 EL Mehl

1 Tasse Wasser

1 Röhrchen Vanilleextrakt (zB von Dr. Oetker)

Rührt dann einfach alle Zutaten in einem kleinen Kochtopf zusammen und kocht die Mischung auf. Vergesst nicht, ständig umzurühren. Wenn es lockt, dreht die Temperatur nicht herunter sondern lasst es unter ständigem Rühren so lange weiter kochen, bis eine sirupartige Konsistenz  entsteht. Nehmt den Topf von Herd und lässt den Sirup 10 Minuten abkühlen! Serviert ihn warm oder füllt ihn direkt ab. Die Menge reicht etwa für ein Marmeladenglas! Wenn die Konsistenz zu dick geworden ist, kocht etwas Wasser heiß auf und gebt so viel heißes Wasser in den Sirup, bis er die gewünschte Konsitenz hat!


Guten Appetit

Eure Isa ❤️